Wir sind nun seit einiger Zeit im Kinderturnen aktiv und die Kleine ist mit großer Begeisterung dabei. Dabei ist es natürlich wichtig, dass sie Kleidung trägt, in der sie sich wohlfühlt und gut bewegen kann. Die alte Sporthose ist nun schon ein bißchen knapp, also musste Mama aktiv werden und etwas Neues nähen. Et voilá:
... eine Sporthose "Lässig" nach diesem Schnitt. Genäht in 86/92 ist sie noch sehr reichlich, aber wir haben ja auch nicht vor, das Kinderturnen so schnell aufzugeben...
Der Stoff ist vom letzten Stoffmarkt, als Bündchen habe ich ganz normalen gestreiften Jersey verwendet, das hat gut geklappt.
Dienstag, 22. Oktober 2013
Dienstag, 15. Oktober 2013
Stoffmarkt die 2.
Am Sonntag war es dann mal wieder so weit: ich habe mich wieder auf den Stoffmarkt gewagt. Der Papa ist mit dem Kind spazieren gegangen, das Wetter hat mitgespielt und ich habe meinen kleinen Ausflug in vollen Zügen genossen! Ich könnte mich ewig durch die verschiedenen Stoffe wühlen... wenn, ja wenn da nicht ständig dieses Gedrängel und Geschubse wäre! Es ist echt unglaublich, wie sich manche Leute dort aufführen! Wenn man da zuschaut könnte man meinen, es gibt von jedem Stoff nur einen halben Meter auf dem gesamten Markt und den bekommt nur der Stärkste! Echt der Wahnsinn!
Obwohl ich versucht habe, dem größten Geschubse zu entgehen, hab ich einige schöne Stöffchen gefunden:
Ich hätte noch viel mehr kaufen können, aber die Erfahrung zeigt doch, dass das alles erst mal vernäht werden muss! Das Gelbe links oben ist ein Strickbündchen. An Bündchen mangelt es mir hier leider immer, daher bin ich mittlerweile dazu übergegangen, die Bündchen auch aus Jersey zu arbeiten. Allerdings hab ich die Länge noch nicht so richtig raus.
Eine Enttäuschung gab es dann zu Hause beim Auspacken noch: auf dem Stoff links unten mit den Fliegenpilzen sind schön verteilt über den ganzen Stoff lauter braune Flecken! Sieht aus wie Kaffeeflecken! Und auch wenn der Stoff nicht sehr teuer war, ärgert mich das dann doch! Jetzt werde ich ihn erst mal waschen und schauen, ob die Flecken rausgehen! Was lernen wir daraus? Zusammengerollte Reste nach dem Kauf gleich aufmachen und kontrollieren! Nächstes Mal bin ich schlauer!
Jetzt geh ich erst mal einen passenden Schnitt suchen, denn unsere Kleine braucht eine neue Hose fürs Kinderturnen! :-)
Obwohl ich versucht habe, dem größten Geschubse zu entgehen, hab ich einige schöne Stöffchen gefunden:
Ich hätte noch viel mehr kaufen können, aber die Erfahrung zeigt doch, dass das alles erst mal vernäht werden muss! Das Gelbe links oben ist ein Strickbündchen. An Bündchen mangelt es mir hier leider immer, daher bin ich mittlerweile dazu übergegangen, die Bündchen auch aus Jersey zu arbeiten. Allerdings hab ich die Länge noch nicht so richtig raus.
Eine Enttäuschung gab es dann zu Hause beim Auspacken noch: auf dem Stoff links unten mit den Fliegenpilzen sind schön verteilt über den ganzen Stoff lauter braune Flecken! Sieht aus wie Kaffeeflecken! Und auch wenn der Stoff nicht sehr teuer war, ärgert mich das dann doch! Jetzt werde ich ihn erst mal waschen und schauen, ob die Flecken rausgehen! Was lernen wir daraus? Zusammengerollte Reste nach dem Kauf gleich aufmachen und kontrollieren! Nächstes Mal bin ich schlauer!
Jetzt geh ich erst mal einen passenden Schnitt suchen, denn unsere Kleine braucht eine neue Hose fürs Kinderturnen! :-)
Freitag, 11. Oktober 2013
Halssocke in extrawarm!
Nachdem der Winter nun anscheinend unwiderruflich Einzug gehalten hat, haben wir die dicken Jacken rausgekramt und den Bestand an Mützen und Schals vom Vorjahr untersucht. Erfreuliche Bilanz: Jacke und Mütze vom Vorjahr passen noch, der Schal der Kleinen ist irgendwo in der Versenkung verschwunden! Komisch, aber leider wahr! Und da die früher schonmal vorgestellte Halssocke bestimmt nicht mehr lange warm genug halten wird, hab ich aus einem noch vorhandenen Fleecerest schnell eine neue, diesmal ganz dicke Halssocke genäht. Die wird auch garantiert warm halten.
Von der Kleinen wurde sie schon begutachtet und für gut befunden! :-)
Von der Kleinen wurde sie schon begutachtet und für gut befunden! :-)
Montag, 30. September 2013
Motivationsprojekte
Kennt Ihr das? Man fängt voller Begeisterung ein
größeres Projekt an und nach einer Weile wird die Arbeit daran immer zäher und
zäher... So geht es mir momentan. Ich habe zwar kein Riesenprojekt begonnen,
aber dennoch groß genug, dass ich langsam aber sicher mal ein kleineres Projekt
zur Motivation dazwischenschieben musste!
Eigentlich fing alles schon vor längerer Zeit an, als ich mich mal gefragt habe, was ich eigentlich mit den ganzen Wollresten anstellen soll, die für kein vernünftiges Projekt mehr ausreichen. Sämtliche Vorschläge wie "Häkle doch daraus einfach Schmuck für den Tannenbaum an Weihnachten!" konnten mich nicht wirklich begeistern. Dann kam unsere Kleine zur Welt, zwar kein Frühchen, aber dank einiger Komplikationen bei der Geburt ist sie danach erst mal auf der Neugeborenenintensivstation gelandet. So haben wir dann zum ersten Mal Kontakt mit Frühchen und deren Problemen gehabt und darüber bin ich auf eine Frühchenstrickaktion aufmerksam geworden. Es werden aus normaler Sockenwolle klitzekleine Söckchen, Mützchen, Regenwurmsocken, Westchen, wozu auch immer die Wolle reicht, gestrickt und dann an die Kliniken in Deutschland, die Bedarf haben, verteilt. Ich finde, das ist eine sehr gute Möglichkeit die angefallenen Sockenwollreste zu verwerten. In letzter Zeit sind dann wieder ein paar Mützchen und Söckchen fertig geworden. Die Wollreste werden weniger und diese kleinen Strickereien eignen sich hervorragend zum „Zwischendurchstricken“ bei größeren Projekten.
Nun blieb noch die Frage: was mache ich mit den Nicht-Sockenwollresten? Ich hab dann im Kindergarten der Nachbarschaft angefragt und die Tüte wurde mit Handkuss angenommen! Jetzt ist in meiner Stricktruhe wieder ein bisschen mehr Platz! Allerdings habe ich mir trotzdem vorgenommen, erst mal keine weitere Wolle zu kaufen. Zwar lagert bei mir nie besonders viel, trotzdem habe ich nicht vor das einreißen zu lassen. Wie handhabt Ihr das mit der Resteverwertung und Vorratshaltung?
Eigentlich fing alles schon vor längerer Zeit an, als ich mich mal gefragt habe, was ich eigentlich mit den ganzen Wollresten anstellen soll, die für kein vernünftiges Projekt mehr ausreichen. Sämtliche Vorschläge wie "Häkle doch daraus einfach Schmuck für den Tannenbaum an Weihnachten!" konnten mich nicht wirklich begeistern. Dann kam unsere Kleine zur Welt, zwar kein Frühchen, aber dank einiger Komplikationen bei der Geburt ist sie danach erst mal auf der Neugeborenenintensivstation gelandet. So haben wir dann zum ersten Mal Kontakt mit Frühchen und deren Problemen gehabt und darüber bin ich auf eine Frühchenstrickaktion aufmerksam geworden. Es werden aus normaler Sockenwolle klitzekleine Söckchen, Mützchen, Regenwurmsocken, Westchen, wozu auch immer die Wolle reicht, gestrickt und dann an die Kliniken in Deutschland, die Bedarf haben, verteilt. Ich finde, das ist eine sehr gute Möglichkeit die angefallenen Sockenwollreste zu verwerten. In letzter Zeit sind dann wieder ein paar Mützchen und Söckchen fertig geworden. Die Wollreste werden weniger und diese kleinen Strickereien eignen sich hervorragend zum „Zwischendurchstricken“ bei größeren Projekten.
Nun blieb noch die Frage: was mache ich mit den Nicht-Sockenwollresten? Ich hab dann im Kindergarten der Nachbarschaft angefragt und die Tüte wurde mit Handkuss angenommen! Jetzt ist in meiner Stricktruhe wieder ein bisschen mehr Platz! Allerdings habe ich mir trotzdem vorgenommen, erst mal keine weitere Wolle zu kaufen. Zwar lagert bei mir nie besonders viel, trotzdem habe ich nicht vor das einreißen zu lassen. Wie handhabt Ihr das mit der Resteverwertung und Vorratshaltung?
Donnerstag, 26. September 2013
Taufkleid
Unsere Kleine ist zwar schon aus dem "typischen Taufalter" raus, trotzdem haben wir das zusammen mit unserer kirchlichen Trauung vor ein paar Wochen nachgeholt.
Im Vorfeld stellte sich natürlich die Frage, was die junge Dame tragen soll. Ein Babytaufkleid kam ja nicht in Frage und die Taufkleider für ältere Kinder im Mini-Brautkleid-Stil fand ich einfach nur affig! Zudem sollte es etwas bequemes sein, in dem sie sich den Tag über wohlfühlt und auch frei bewegen kann. Nach einigen Fehlversuchen in den typischen Kleiderläden, wo die Resultate entweder mich oder das Kind oder beide Parteien nicht überzeugten war klar: das muss was selbstgenähtes her! Aber was?!? Erklärte Lieblingsfarbe ist immernoch rosa, aber ein rein rosanes Kleid wollte ich absolut nicht. Schließlich bin ich auf diesen Schnitt von Burda gestoßen. Die zwei Lagen waren natürlich optimal für einen farblichen Kompromiß! :-)
Den Schnitt selbst musste ich erst mal verkleinern, weil unsere Kleine sonst zweimal reingepasst hätte, aber das war problemlos möglich.
Beim Nähen selbst hab ich geflucht wie noch nie! Teilweise fand ich die Anleitung sehr unverständlich, was ich bei Burda eigentlich überhaupt nicht gewöhnt bin! Allerdings kann es auch daran liegen, dass ich meistens ziemlich müde mitten in der Nacht genäht habe. Schließlich war die Zeit ja recht knapp! Ich war auf jeden Fall heilfroh, als das Kleidchen endlich fertig war!!!
Noch erleichterter war ich, als die Kleine das Kleid am nächste Morgen im Wohnzimmer liegen sah und sofort meinte: "Anziehen!". Juhuuu, akzeptiert!
Gepasst hat es super und für den Tag war es optimal. Auch wenn sie es vermutlich nie mehr tragen wird, aber allein dafür hat sich die Mühe gelohnt!
Genäht ist es aus einem leichten Baumwollstoff, der war wirklich ideal dafür und kein bißchen (wie ich vorher befürchtet hatte) steif.
Und ja: ich hasse bügeln immernoch, kann Euch aber versichern, dass es am großen Tag gebügelt und faltenfrei war! :-)
Im Vorfeld stellte sich natürlich die Frage, was die junge Dame tragen soll. Ein Babytaufkleid kam ja nicht in Frage und die Taufkleider für ältere Kinder im Mini-Brautkleid-Stil fand ich einfach nur affig! Zudem sollte es etwas bequemes sein, in dem sie sich den Tag über wohlfühlt und auch frei bewegen kann. Nach einigen Fehlversuchen in den typischen Kleiderläden, wo die Resultate entweder mich oder das Kind oder beide Parteien nicht überzeugten war klar: das muss was selbstgenähtes her! Aber was?!? Erklärte Lieblingsfarbe ist immernoch rosa, aber ein rein rosanes Kleid wollte ich absolut nicht. Schließlich bin ich auf diesen Schnitt von Burda gestoßen. Die zwei Lagen waren natürlich optimal für einen farblichen Kompromiß! :-)
Den Schnitt selbst musste ich erst mal verkleinern, weil unsere Kleine sonst zweimal reingepasst hätte, aber das war problemlos möglich.
Beim Nähen selbst hab ich geflucht wie noch nie! Teilweise fand ich die Anleitung sehr unverständlich, was ich bei Burda eigentlich überhaupt nicht gewöhnt bin! Allerdings kann es auch daran liegen, dass ich meistens ziemlich müde mitten in der Nacht genäht habe. Schließlich war die Zeit ja recht knapp! Ich war auf jeden Fall heilfroh, als das Kleidchen endlich fertig war!!!
Noch erleichterter war ich, als die Kleine das Kleid am nächste Morgen im Wohnzimmer liegen sah und sofort meinte: "Anziehen!". Juhuuu, akzeptiert!
Gepasst hat es super und für den Tag war es optimal. Auch wenn sie es vermutlich nie mehr tragen wird, aber allein dafür hat sich die Mühe gelohnt!
Und ja: ich hasse bügeln immernoch, kann Euch aber versichern, dass es am großen Tag gebügelt und faltenfrei war! :-)
Donnerstag, 19. September 2013
Warme Füße
Jetzt war es doch längere Zeit ziemlich ruhig hier. Familienfeier und Krankheit hielten mich sowohl vom Nähen und Stricken als auch Bloggen ab. Nun soll es aber langsam wieder losgehen!
Der Winter scheint in großen Schritten näher zu rücken und in unserer Altbauwohnung merken wir den Temperatursturz doch gewaltig. Da ist es unter anderem wichtig für warme Füße zu sorgen. Daher hab ich mich mal an Hüttenschuhen für unsere Kleine versucht:
Im Prinzip sind das gestrickte Socken (irgendeine alte Opal-Regenwald-Sockenwolle), die dann an der Ledersohle (Wolle Rödel, gibt es ab Größe 24/25) befestigt werden. Sie sehen witzig aus, aber das Wichtigste: die Kleine findet sie gut! Puh, Glück gehabt! :-)
Noch sind sie ein bißchen groß, aber ich befürchte fast, dass der Winter noch eine Weile gehen wird!
Der Winter scheint in großen Schritten näher zu rücken und in unserer Altbauwohnung merken wir den Temperatursturz doch gewaltig. Da ist es unter anderem wichtig für warme Füße zu sorgen. Daher hab ich mich mal an Hüttenschuhen für unsere Kleine versucht:
Im Prinzip sind das gestrickte Socken (irgendeine alte Opal-Regenwald-Sockenwolle), die dann an der Ledersohle (Wolle Rödel, gibt es ab Größe 24/25) befestigt werden. Sie sehen witzig aus, aber das Wichtigste: die Kleine findet sie gut! Puh, Glück gehabt! :-)
Noch sind sie ein bißchen groß, aber ich befürchte fast, dass der Winter noch eine Weile gehen wird!
Mittwoch, 7. August 2013
Narragansett
Immer wieder trifft man ja auf anderen Blogs auf schöne Dinge, die einen gedanklich nicht mehr loslassen. So geschehen bei Ela (übrigens eine tolle Seite, Ela strickt und näht so tolle Sachen!), die vor längerer Zeit einmal einen Narragansett gestrickt hat. So einen Pulli hätte ich für mich auch gerne. Zunächst hab ich mich nicht so richtig rangetraut. So ein großes Projekt, welche Wolle soll ich dafür nehmen, krieg ich das wirklich hin, ...??? Dann waren wir letztes Jahr im Urlaub und befanden uns plötzlich auf einer Brücke und unter uns die "Narragansett Bay". Das war dann das letzte Zeichen, diesen Pulli in Angriff zu nehmen. Zuhause hab ich mich dann gleich auf die Suche gemacht und bin auf die tolle Leinen-Mischung "Borkum" vom Wolle-Rödel gestossen. Beim Stricken noch sehr kratzig wird sie nach dem Waschen richtig schön weich! Und das Beste: ich habe es tatsächlich geschafft, der Pulli ist fertig! Aber seht selbst:
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